Hintergrund der EnEV 2016

Hintergrund der Energieeinsparverordnung

Energieberatung Berlin - Energy Building

Die Europäische Kommission verfasste am 16. Februar 2016 eine neue Strategie. Dabei wird eine Optimierung hinsichtlich der Wärme- und Kälteerzeugung im Bereich der Immobilien sowie auch der Industrie verfolgt, da diese 50% des jährlich gesamten Energieverbrauchs innerhalb der EU ausmachen. Dieser setzt sich nach den Angaben der EU aus 13 % des jährlichen Ölverbrauchs sowie 59% des gesamten Gasverbrauchs in der EU zusammen.

 

Hintergrund dieser stark hohen Verbräuche liegt unter anderem im veralteten Baubestand, welcher mit noch knapp 50% der Gebäude in der EU, ineffiziente Heizungsanlagen vorweist,  deren technische Lebensdauer bereits überschritten ist.

Hinzu kommt die sehr geringe Sanierungsquote bei Bestandsgebäuden mit einem Wert unter 1%.

Neben der Fokussierung auf den Ist-Zustand der Bestandsgebäude, wird ebenso vermehrt ein Augenmerk auf die Nutzung erneuerbarer Energien gelegt, welche laut Statsitiken bereits bei 18% liegt.

 

Fakten und Zahlen:

Nach Angaben der EU ist Erdgas heute die gängigste Primärenergiequelle zum Heizen und Kühlen in der Europäischen Union (46 Prozent), gefolgt von Kohle (rund 15 Prozent), Biomasse (rund 11 Prozent), Heizöl (10 Prozent), Kernenergie (7 Prozent) und einigen erneuerbaren Energiequellen wie - Wind, Sonne (Photovoltaik), Wasser (rund 5 Prozent). Auf erneuerbare Energien wie Sonnenwärme, Umgebungswärme und Erdwärme entfallen rund 1,5 Prozent.

Im Zuge des Einsatzes von erneuerbaren Energien müssen Finanzmittel für den Einsatz von Technologien auf der Basis erneuerbarer Energien über die EU-Kommission aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, dem EU-Programm für Forschung und Entwicklung und dem Integrierten Strategieplan für Energietechnologie
bereitgestellt werden

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