KfW: Gefördert Bauen und Sanieren

KfW-Fördermittel und KfW-Kredite als Zuschuss nutzen

Wenn Sie energieeffizient Bauen und sich ein Eigenheim schaffen wollen oder bereits eine Immobilie respektive eine Wohnung besitzen und diese energetisch sanieren möchten, können Sie verschiedene KfW-Zuschüsse als finanzielle Unterstützung nutzen. Neben Eigenkapital und KfW-Zuschuss sind die einzelnen Förderungen für Energieeffizienz, Einbruchschutz und andere Projekte ideal dafür geeignet, um sparsam zu bauen. So bleiben Ihnen einige Euro für Einrichtung, Deko und die schönen Dinge des Lebens.

 

Beim Bauen und Sanieren sparen Sie effektiv, wenn Sie energieeffizient planen und sich dafür eine zertifizierte Baubegleitung ins Team holen. Dann gibt es von der KfW Förderungen und Kredite.
Beim Bauen und Sanieren sparen Sie effektiv, wenn Sie energieeffizient planen und sich dafür eine zertifizierte Baubegleitung ins Team holen. Dann gibt es von der KfW Förderungen und Kredite.

Das richtige Programm für Ihre KfW-Zsuchuss

Da die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, keine eigenen Filialen hat, bekommen Sie Informationen zu den Programmen und Förderungen der Bankengruppe entweder per Post, per Telefon oder natürlich übers Internet. Die KfW-Webseite ist klar strukturiert, sodass Sie schnell das richtige Zuschuss-Programm, den passenden Kredit und alle weiteren, nützlichen Informationen finden.

 

  • Programmsuche für den Bau oder Kauf eines Neubaus / von Genossenschaftsanteilen: hier klicken
  • Fördermittel-Suche für die Sanierung oder den Kauf eines Hauses, einer Wohnung, einer Photovoltaikanlage und mehr: hier klicken

 

Wenn Sie den ersten Link klicken und sich zu Fördermitteln, Krediten, einem Darlehen und weiteren Programmen im Hinblick auf einen Neubau informieren, finden Sie meist einen sehr günstigen Kredit, Zuschüsse von mehreren tausend Euro und entsprechende Kombinationsangebote. Das gleiche gilt für den zweiten Link, der Sie zu den Förderungen für Bestandsimmobilien führt.

 

Ein Beispiel: Effizienzhaus bauen und selbst nutzen

Suchen Sie nach einer KfW-Förderung, weil Sie ein Haus neu bauen und anschließend selbst bewohnen wollen, dann gibt es sehr vorteilhafte Förder-Kombinationen. Möchten Sie Ihre Immobilie dann auch noch als KfW-Effizienzhaus bzw. als Passivhaus gestalten, ergeben sich weitere Vorteile. In einem Beispielsuchlauf wurden folgende Produkte vorgeschlagen (September 2017):

  • Kredit 153: Darlehen bis zu 100.000€ ab 1,36% effektivem Jahreszins
  • Zuschuss 431: Übernahme von 50% der Kosten (max. 4.000€) für Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz
  • Kredit 124: Zusätzliches Darlehen von bis zu 50.000€ ab 0,75% effektivem Jahreszins

 

Ein einfacher Fragebogen auf KfW.de bringt Sie zur richtigen Förderung und den passenden Darlehen. 2017
Ein einfacher Fragebogen auf KfW.de bringt Sie zur richtigen Förderung und den passenden Darlehen.

Setzen Sie auf zertifizierte Energieberatung

Wollen Sie ein Haus bauen oder eine Wohnimmobilie kaufen, die energieeffizient ist bzw. dahingehend saniert werden soll? Dann lohnen sich die KfW-Programme für Bauen und Sanieren. Ob einzelne Maßnahmen oder die komplette Schaffung eines Effizienzhauses – nutzen Sie die Chancen für die individuelle Finanzierung. Einen Experten für Energieeffizienz, wie von der KfW vorgeschlagen und gefördert, finden Sie im Unternehmen Energy Building. Informationen zu Qualifikationen, Leistungen und Angebote erhalten Sie auf unserer Seite sowie im Beitrag zur zertifizierten Energieberatung. Nehmen Sie bei Interesse oder Fragen gern Kontakt zu uns auf!

 

Fördermöglichkeiten für den Heizungsaustausch

Laut der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen Heizungsanlagen und Heizkessel, die bei Inkrafttreten der entsprechenden Regelung über 30 Jahre alt sind und weitere Kriterien erfüllen, ausgetauscht werden. Zu den Kriterien zählen neben dem Alter auch die Art des Heizsystems und dessen Nennleistung. So ergibt sich diese Checkliste, mit der Sie überprüfen können, ob ihre Heizung ausgetauscht werden muss:

  • Die Heizung ist älter als 30 Jahre
  • Es handelt sich um einen / mehrere Konstanttemperaturkessel oder Standardkessel
  • Die Nennleistung liegt zwischen 4 und 400 Kilowatt

Zudem sollten Sie über einen Heizungstausch nachdenken, wenn Ihre Anlage häufiger Schäden aufweist und repariert werden muss. Unter anderem diese Anzeichen können darauf hindeuten, dass Sie die Heizung wechseln sollten:

  • Der Heizungskeller ist überdurchschnittlich warm
  • Trotz durchschnittlichem oder unterdurchschnittlichem Heizen gibt es einen hohen Brennstoffverbrauch
  • Bei der Abgasprüfung zeigt sich ein Ansteigen des CO2-Ausstoßes der Heizanlage
  • Sie wollen generell auf erneuerbare Energien umsteigen
  • Oder Ihre Heizanlage fällt unter die oben genannten Regelungen der EnEV

KfW-Förderung für den Heizungstausch

Von der KfW können verschiedene neue Heizsysteme wie ein Gas- oder Öl-Brennwertkessel, ein Fernwärmeanschluss oder auch ein Blockheizkraftwerk gefördert werden, die Sie im Rahmen einer Modernisierung einbauen. Der entsprechende Investitionszuschuss ist Teil des Programms 430, einen zinsgünstigen Kredit gibt es unter den KfW-Programmnummern 151 / 152. Dabei ist im Hinblick auf die Höhe des Zuschusses bzw. des Kredits und dessen Verzinsung zu beachten, ob Sie eine Einzelmaßnahme durchführen oder ob der Austausch der Heizanlage Teil einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus ist. Noch mehr Infos gibt es hier.

BAFA-Förderung der Heizanlage

Aber auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert neue Heizanlagen, wenn beim neuen Heiz-System erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Zudem werden vom BAFA Förderungen vergeben, wenn die Umgebungstemperatur des Hauses zum Zugewinn dessen energetischen Effizienz genutzt wird (Wärmepumpenheizung). Jedoch muss man bei der BAFA-Förderung für den Heizungstausch vorerst selbst die Kosten tragen und kann erst nach Ein- bzw. Umbau der Anlage eine Förderung beantragen. Zudem darf das Gebäude, für dessen Sanierung eine Förderung beantragt wird, nicht nach 2009 erbaut worden sein. Weitere Informationen erhalten Sie auf der BAFA-Webseite.